Fällt der Name Italo Zingarelli, denken viele Kinogänger sofort an erfolgreiche Italo-Western mit den legendären Hauptdarstellern Bud Spencer und Terence Hill – weniger jedoch an den römischen Gründer eines toskanischen Weinguts. Doch genau dieser Italo Zingarelli, der in jungen Jahren selbst Boxer war, beendete 1973 seine Karriere als erfolgreicher Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur, um sich mit dem Kauf von „Le Macìe“ in Castellina in Chianti seinen Lebenstraum vom eigenen Weingut zu erfüllen.
1985 übernahm sein jüngster Sohn Sergio Zingarelli gemeinsam mit seiner Frau Daniela die Leitung des Familienunternehmens. Inzwischen sind auch die beiden Kinder, Andrea und Giulia, in die Geschäftsführung eingebunden.
Der Besitz umfasst heute über 600 Hektar, davon sind über 200 Hektar mit Reben und rund 80 Hektar mit Olivenbäumen bepflanzt. Die Flächen verteilen sich auf insgesamt sechs Weingüter: Le Macìe, Sant’Alfonso, Fizzano und Le Tavolelle im Gebiet des Chianti Classico sowie Campomaccione und Casamaria in der Morellino di Scansano-Zone.